Der Reifen ist der einzige Kontaktpunkt zur Straße: Er beeinflusst Rollwiderstand, Komfort und Sicherheit stärker als die meisten anderen Komponenten. Continental, Michelin, Vittoria und Hutchinson decken Training und Wettkampf gleichermaßen ab.
Welche Reifenbreite wählen?
25 mm : der vielseitige Standard, gute Balance zwischen Gewicht und Aerodynamik.
28 mm : die aktuelle Referenz, höherer Komfort und oft besserer Rollwiderstand auf unebenem Untergrund.
30 bis 32 mm : immer beliebter bei Endurance-Rädern und auf schlechten Straßen.
Prüfen Sie die Reifenfreiheit in Rahmen und Gabel, bevor Sie breitere Reifen montieren.
Tubetype, Tubeless Ready oder Schlauchreifen?
Tubetype (mit Schlauch) : am einfachsten zu montieren und bei Pannen zu reparieren.
Tubeless Ready : keine Pannen durch Quetschungen (Snakebites), niedrigerer Reifendruck möglich, Dichtmilch schließt kleine Einstiche – erfordert eine kompatible Felge.
Schlauchreifen : vor allem für den Wettkampfeinsatz, auf speziellen Felgen.
Leichtlauf oder Pannenschutz?
Fokus auf Geschwindigkeit : geschmeidige Karkasse mit hohem TPI-Wert, wenig Verstärkung, leichter und reaktionsfreudiger Reifen, aber anfälliger für Pannen.
Fokus auf Langlebigkeit : Endurance- oder Ganzjahres-Modelle, verstärkter Pannenschutzgürtel, ideal für den Winter und lange Distanzen.
Der Luftdruck ist genauso wichtig wie der Reifen selbst: Bei zu hohem Druck verliert ein breiter Reifen all seine Vorteile.